Die ersten 30 Tage mit einem neuen HBADA Bürostuhl sind keine medizinische Eingewöhnungsphase. Sie bieten vielmehr einen praktischen Zeitraum, um Sitzhöhe, Sitztiefe, Lordosenstütze, Armlehnen und Rückenlehne schrittweise an Ihren Körper und Arbeitsplatz anzupassen.
Vor dem ersten Arbeitstag: Aufbau und Kontrolle
Kontrollieren Sie nach dem Aufbau, ob alle Schrauben entsprechend der Montageanleitung befestigt sind und der Stuhl stabil auf allen Rollen steht. Prüfen Sie anschließend jeden Hebel und jede Verstellfunktion einzeln.
- Sitzhöhe vollständig nach oben und unten bewegen
- Sitztiefe entriegeln, einstellen und wieder verriegeln
- Rückenlehne und Neigungswiderstand testen
- Armlehnen in alle vorgesehenen Richtungen bewegen
- Kopfstütze auf festen Sitz kontrollieren
- Lordosenstütze zunächst auf eine niedrige Intensität einstellen
Woche 1: Die Grundeinstellung finden
In der ersten Woche werden die Kontaktpunkte zwischen Körper, Stuhl und Schreibtisch eingestellt. Beginnen Sie mit Sitzhöhe und Sitztiefe, bevor Sie Lordosenstütze, Armlehnen und Kopfstütze anpassen.
Schritt 1: Sitzhöhe einstellen
Stellen Sie die Füße vollständig auf den Boden. Die Oberschenkel sollten entspannt auf der Sitzfläche liegen, ohne dass die Vorderkante in die Kniekehlen drückt.
Ist der Schreibtisch zu hoch und müssen Sie den Stuhl deshalb anheben, kann eine Fußstütze den fehlenden Bodenkontakt ausgleichen.
Schritt 2: Sitztiefe einstellen
Setzen Sie das Becken bis an die Rückenlehne. Zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante sollte eine kleine freie Fläche bleiben. Als praktische Orientierung eignet sich eine Handbreite.
Eine zu tiefe Sitzfläche verhindert den vollständigen Kontakt zur Rückenlehne. Eine zu kurze Sitzfläche unterstützt die Oberschenkel nur teilweise.
Schritt 3: Armlehnen anpassen
Stellen Sie die Armlehnen so ein, dass die Unterarme locker aufliegen und die Schultern weder angehoben noch nach unten gezogen werden. Die Armlehnen dürfen Sie nicht daran hindern, nah genug an den Schreibtisch heranzurücken.
Schritt 4: Lordosenstütze positionieren
Die Lordosenstütze soll die natürliche Einwärtswölbung des unteren Rückens ausfüllen. Beginnen Sie mit wenig Druck und erhöhen Sie die Unterstützung schrittweise.
Drückt die Stütze gegen das Becken oder schiebt sie den Oberkörper nach vorn, korrigieren Sie Höhe oder Intensität.
Was tun, wenn sich der neue Stuhl ungewohnt anfühlt?
Ein neuer Bürostuhl kann sich zunächst anders anfühlen, weil Sitzfläche, Rückenlehne und Stützzonen an anderen Körperstellen anliegen als beim vorherigen Stuhl. Dieses ungewohnte Gefühl ist jedoch kein Grund, Schmerzen zu ignorieren.
Reduzieren Sie bei punktuellem Druck zunächst die Lordosenstärke und prüfen Sie Sitzhöhe sowie Sitztiefe. Starke, zunehmende oder ausstrahlende Beschwerden sprechen nicht für eine erfolgreiche „Haltungsanpassung“.
Woche 2: Lordosenstütze, Rückenlehne und Kopfstütze
Nachdem die Grundmaße stimmen, konzentriert sich die zweite Woche auf die Unterstützung von Rücken und Nacken. Nehmen Sie kleine Änderungen vor und testen Sie jede Einstellung während einer normalen Arbeitsphase.
Lordosenstütze richtig einstellen
- Setzen Sie sich mit dem Becken vollständig nach hinten.
- Lehnen Sie den Rücken locker an die Rückenlehne.
- Positionieren Sie die Stütze in der natürlichen Wölbung des unteren Rückens.
- Beginnen Sie mit geringem Kontaktdruck.
- Lehnen Sie sich leicht vor und zurück.
- Prüfen Sie, ob der Druck gleichmäßig bleibt.
Die elastische Drei-Zonen-Lordosenstütze des HBADA E3 Pro verteilt den Kontakt auf eine mittlere und zwei seitliche Zonen. Das System sollte den Rücken unterstützen, ohne ihn in einer starren Position festzuhalten.
Kopfstütze richtig positionieren
Die Kopfstütze ist vor allem beim Zurücklehnen relevant. Stellen Sie sie so ein, dass sie den hinteren Kopfbereich unterstützt, ohne den Kopf dauerhaft nach vorn zu drücken.
Beim aufrechten Tippen muss der Kopf nicht permanent an der Kopfstütze anliegen. Bildschirmhöhe und Sehabstand beeinflussen die Kopfhaltung ebenfalls.
Woche 3: Dynamisches Sitzen im Arbeitsalltag
In der dritten Woche testen Sie nicht, wie lange Sie eine vermeintlich perfekte Haltung halten können. Ziel ist es, während des Arbeitstages zwischen mehreren stabilen Positionen zu wechseln.
Aufrechte Arbeitsposition
Für konzentriertes Tippen stehen die Füße stabil, die Unterarme liegen entspannt auf und der Rücken berührt die Rückenlehne. Der Bildschirm sollte so stehen, dass Sie den Kopf nicht dauerhaft nach vorn bewegen müssen.
Zurückgelehnte Position
Nutzen Sie während Telefonaten, beim Lesen oder Nachdenken die Neigungsfunktion. Die Rückenlehne übernimmt dabei einen größeren Teil des Oberkörpergewichts.
Wählen Sie den Neigungswinkel nach Komfort und Aufgabe. Ein bestimmter Winkel wie 110 oder 120 Grad ist keine allgemeingültige Vorgabe für jeden Nutzer.
Bewegungspausen einplanen
Auch ei



















