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Lordosenstütze am HBADA Bürostuhl richtig einstelle

Lordosenstütze am HBADA Bürostuhl richtig einstelle

Aktualisiert: August 2026

Sie besitzen einen ergonomischen Bürostuhl mit Lordosenstütze, spüren am Nachmittag aber trotzdem Beschwerden im unteren Rücken? Eine mögliche Ursache ist, dass die Lendenwirbelstütze nicht richtig an Ihren Körper angepasst wurde.

Selbst eine gut konstruierte Lordosenstütze kann ihre Funktion nicht optimal erfüllen, wenn sie zu hoch, zu niedrig oder zu weit nach vorn eingestellt ist. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Höhe, Tiefe und Stärke der Unterstützung anpassen, ohne den unteren Rücken unnatürlich nach vorn zu drücken.

Warum eine Lordosenstütze am Bürostuhl wichtig ist

Der Lendenbereich ist der untere Abschnitt der Wirbelsäule. Er weist natürlicherweise eine leichte Krümmung nach innen auf. Beim längeren Sitzen kann es schwieriger werden, diese Position beizubehalten – besonders wenn das Becken nach hinten kippt oder der Oberkörper keinen Kontakt zur Rückenlehne hat.

Eine richtig eingestellte Lordosenstütze füllt den Zwischenraum zwischen dem unteren Rücken und der Rückenlehne aus. Dadurch kann sie eine neutralere Sitzhaltung unterstützen und den körperlichen Aufwand reduzieren, der zum Aufrechthalten des Oberkörpers erforderlich ist.

Die US-Arbeitsschutzbehörde OSHA empfiehlt eine Rückenlehne, die der natürlichen Form der Wirbelsäule folgt und den Lendenbereich ausreichend unterstützt.

Mehr Druck bedeutet dabei nicht automatisch bessere Unterstützung. Entscheidend ist ein gleichmäßiger Kontakt, der den Rücken stützt, ohne einen einzelnen Bereich unangenehm nach vorn zu drücken.

Statische und dynamische Lordosenstützen im Vergleich

Statische oder manuell einstellbare Lordosenstütze

Eine statische Lordosenstütze bleibt in der vom Nutzer gewählten Position. Je nach Bürostuhl lassen sich Höhe, Tiefe oder Stärke einstellen. Nach der richtigen Anpassung bietet das System eine gleichbleibende Unterstützung in der gewählten Sitzposition.

Dynamische oder adaptive Lordosenstütze

Eine dynamische Lordosenstütze soll den Kontakt zum unteren Rücken auch dann aufrechterhalten, wenn sich die Sitzposition verändert. Der HBADA X7 Smart Ergonomische Bürostuhl verwendet beispielsweise eine intelligente Lendenwirbelverfolgung.

Der HBADA E3 Pro ergonomische Bürostuhl arbeitet hingegen mit einer mechanisch adaptiven Drei-Zonen-Unterstützung.

Adaptive Systeme können den Bedarf an wiederholten manuellen Einstellungen reduzieren. Die grundlegende Anpassung von Sitzhöhe, Sitztiefe und Rückenlehne bleibt jedoch wichtig, da alle diese Einstellungen beeinflussen, wie die Lordosenstütze den unteren Rücken erreicht.

Lordosenstütze am Bürostuhl richtig einstellen: 7 Schritte

  1. Vollständig nach hinten setzen

    Schieben Sie das Becken bis an das hintere Ende der Sitzfläche. Der untere Rücken sollte die Rückenlehne berühren. Testen Sie die Lordosenstütze nicht, während Sie nur auf der Vorderkante sitzen.

  2. Die natürliche Krümmung des unteren Rückens finden

    Legen Sie eine Hand hinter die Taille und suchen Sie die leichte Einwärtskrümmung oberhalb der Gürtellinie. Dies ist der Bereich, den die Lordosenstütze ausfüllen sollte.

  3. Die Höhe einstellen

    Bewegen Sie die Stütze nach oben oder unten, bis ihre stärkste Wölbung in der natürlichen Krümmung des unteren Rückens liegt. Berührt sie überwiegend das Becken, ist sie wahrscheinlich zu niedrig. Drückt sie gegen die unteren Rippen, ist sie zu hoch eingestellt.

  4. Tiefe oder Stärke schrittweise anpassen

    Beginnen Sie mit einer niedrigen oder mittleren Einstellung. Erhöhen Sie die Tiefe beziehungsweise Stärke in kleinen Schritten, bis ein gleichmäßiger Kontakt entsteht. Die Stütze sollte weder das Becken noch den Oberkörper nach vorn drücken.

  5. Die gesamte Sitzhaltung kontrollieren

    Die Schultern sollten entspannt bleiben und das Becken sollte weiterhin an der Rückenlehne anliegen. Entsteht ein übertriebenes Hohlkreuz, reduzieren Sie Tiefe oder Stärke der Unterstützung.

  6. Die Einstellung beim Arbeiten testen

    Nutzen Sie den Bürostuhl ungefähr 20 bis 30 Minuten beim Tippen, Lesen oder während einer Besprechung. Eine Einstellung, die kurzzeitig deutlich spürbar ist, kann bei längerer Nutzung zu stark sein.

  7. Die Unterstützung beim Zurücklehnen prüfen

    Lehnen Sie sich leicht zurück und prüfen Sie, ob die Rückenlehne den unteren Rücken weiterhin unterstützt. Dynamische Systeme bewegen sich teilweise mit dem Körper. Manuelle Systeme benötigen bei einer deutlich veränderten Neigung möglicherweise eine kleine Nachjustierung.

Woran erkennt man eine richtig eingestellte Lordosenstütze?

zwei unabhangige motoren losen spannungen gezielt im unteren rucken

Anzeichen für eine passende Einstellung

  • Die Stütze füllt die natürliche Krümmung des unteren Rückens aus.
  • Der Kontakt fühlt sich breit und gleichmäßig statt punktuell an.
  • Das Becken bleibt am hinteren Ende der Sitzfläche.
  • Der Oberkörper lässt sich ohne übermäßige Anstrengung aufrichten.
  • Schultern und oberer Rücken bleiben entspannt.
  • Die Unterstützung bleibt auch bei leichter Neigung erhalten.

Anzeichen für eine falsche Einstellung

  • Die Stütze drückt gegen das Steißbein oder den oberen Beckenbereich.
  • Sie berührt hauptsächlich die Rippen oder den mittleren Rücken.
  • Der untere Rücken wird in ein übertriebenes Hohlkreuz gedrückt.
  • Sie rutschen regelmäßig nach vorn, um dem Druck auszuweichen.
  • Das Becken lässt sich nicht an der Rückenlehne positionieren.
  • Beim Zurücklehnen geht der Kontakt sofort verloren.

Lordosenstützen verschiedener HBADA Bürostühle

HBADA verwendet je nach Bürostuhl unterschiedliche Systeme. Die passende Einstellung hängt deshalb vom Modell und den vorhandenen Bedienelementen ab.

Modell Lordosensystem Einstellmöglichkeiten Empfohlene Vorgehensweise
HBADA X7 Intelligente Lendenwirbelverfolgung Automatische Anpassung an Veränderungen der Sitzposition mit einstellbarer Unterstützungsstärke Setzen Sie sich vollständig zurück, wählen Sie eine angenehme Stärke und testen Sie das Verhalten in aufrechter und geneigter Position.
HBADA E3 Pro Adaptive Drei-Zonen-Lordosenstütze Höhen-, Tiefen- und seitliche Anpassung sowie adaptive Bewegung beim Zurücklehnen Stellen Sie zuerst die Höhe ein. Passen Sie danach Tiefe und Seitenflügel so an, dass ein breiter Kontakt zum unteren Rücken entsteht.
HBADA E3 Ultra Elastische Drei-Zonen-Lordosenstütze Modellabhängige Höhen-, Tiefen- und seitliche Anpassung Richten Sie zuerst das zentrale Element an der Lendenkrümmung aus. Stellen Sie danach die Seiten so ein, dass sie den Rücken umschließen, ohne Druckstellen zu erzeugen.
Weitere HBADA Modelle Manuelle, feste oder adaptive Unterstützung je nach Modell Die Bedienelemente unterscheiden sich je nach Produkt Prüfen Sie vor der Einstellung die jeweilige Produktseite und die Bedienungsanleitung.

Ausstattung und Einstellbereiche können sich je nach Modellvariante unterscheiden. Überprüfen Sie deshalb vor dem Kauf beziehungsweise vor der Einstellung die Angaben auf der jeweiligen Produktseite.

Schnelle Checkliste zur Einstellung der Lordosenstütze

Kontrollieren Sie vor Arbeitsbeginn:

  • Das Becken befindet sich am hinteren Ende der Sitzfläche.
  • Die Stütze liegt in der Einwärtskrümmung oberhalb der Gürtellinie.
  • Der Druck fühlt sich gleichmäßig und nicht punktuell an.
  • Der Oberkörper wird nicht nach vorn geschoben.
  • Hinter den Kniekehlen bleibt ausreichend Abstand zur Sitzkante.
  • Die Füße stehen stabil auf dem Boden oder auf einer Fußstütze.
  • Die Rückenlehne unterstützt den unteren Rücken auch beim Zurücklehnen.

Häufige Fehler bei der Einstellung der Lordosenstütze

Automatisch die stärkste Einstellung wählen

Maximaler Druck ist nicht automatisch die ergonomischste Einstellung. Eine zu weit vorstehende Stütze kann den unteren Rücken nach vorn drücken und den vollständigen Kontakt zur Rückenlehne erschweren.

Die Lordosenstütze im vorderen Sitzen einstellen

Höhe und Tiefe sollten immer geprüft werden, während das Becken vollständig nach hinten geschoben ist. Andernfalls wird die Stütze an eine Position angepasst, die Sie bei normaler Arbeit nicht dauerhaft einnehmen.

Die Sitztiefe ignorieren

Ist die Sitzfläche zu tief, rutschen viele Nutzer nach vorn, um Druck in den Kniekehlen zu vermeiden. Dadurch entsteht ein Zwischenraum zwischen unterem Rücken und Lordosenstütze.

Den ganzen Tag in derselben Position bleiben

Auch ein ergonomischer Bürostuhl ersetzt keine regelmäßige Bewegung. Wechseln Sie Ihre Sitzposition und legen Sie während längerer Arbeitsphasen kurze Steh- oder Gehpausen ein.

Mehrere Einstellungen gleichzeitig verändern

Verändern Sie jeweils nur eine Einstellung. Beginnen Sie mit Sitzhöhe und Sitztiefe. Stellen Sie danach die Höhe der Lordosenstütze und anschließend ihre Tiefe oder Stärke ein. So lässt sich leichter feststellen, welche Veränderung den Sitzkomfort tatsächlich verbessert.

Was eine Lordosenstütze leisten kann – und was nicht

Eine passend eingestellte Lordosenstütze kann eine neutralere Sitzhaltung und den Komfort bei der Schreibtischarbeit unterstützen. Die Wirkung hängt unter anderem von Körpergröße, Proportionen, Sitzgewohnheiten, Arbeitsplatzgestaltung und möglichen gesundheitlichen Beschwerden ab.

Wichtiger Hinweis: Ein ergonomischer Bürostuhl kann keine Erkrankung der Wirbelsäule diagnostizieren oder behandeln. Anhaltende, starke oder zunehmende Rückenschmerzen sollten ärztlich oder physiotherapeutisch abgeklärt werden. Dieser Beitrag enthält allgemeine ergonomische Informationen und ersetzt keine medizinische Beratung.

Zu einem ergonomischen Arbeitsplatz gehören neben dem Bürostuhl auch eine passende Schreibtischhöhe, eine sinnvolle Monitorposition und regelmäßige Bewegung. Die OSHA empfiehlt ebenfalls, die Sitzposition regelmäßig zu verändern und während des Arbeitstages zeitweise aufzustehen oder zu gehen.

Fazit

Die richtige Lordoseneinstellung entsteht meistens durch mehrere kleine Anpassungen. Setzen Sie sich vollständig zurück, richten Sie die Stütze an der natürlichen Krümmung des unteren Rückens aus und erhöhen Sie ihre Tiefe nur so weit, bis ein stabiler und angenehmer Kontakt entsteht.

Wenn Sie Ihre Sitzposition häufig verändern, kann ein adaptives System wie beim HBADA E3 Pro oder ein intelligentes Tracking-System wie beim HBADA X7 dabei helfen, die Unterstützung gleichmäßiger aufrechtzuerhalten. Dennoch müssen auch Sitzfläche, Armlehnen, Kopfstütze und Arbeitsplatz passend eingestellt sein.

Häufig gestellte Fragen zur Lordosenstütze

Wo sollte die Lordosenstütze am Bürostuhl sitzen?

Die stärkste Wölbung sollte in der natürlichen Einwärtskrümmung des unteren Rückens liegen, meistens knapp oberhalb der Gürtellinie. Die genaue Position hängt von der Länge des Oberkörpers und den Körperproportionen ab.

Wie erkenne ich eine richtig eingestellte Lordosenstütze?

Die Stütze sollte den Zwischenraum im unteren Rücken mit einem breiten, gleichmäßigen Kontakt ausfüllen. Sie sollte weder gegen das Steißbein oder die Rippen drücken noch den Oberkörper nach vorn schieben.

Wie stark sollte eine Lendenwirbelstütze eingestellt sein?

Beginnen Sie mit einer niedrigen oder mittleren Stärke. Erhöhen Sie diese nur so weit, bis ein angenehmer Kontakt entsteht. Reduzieren Sie die Einstellung, wenn ein starkes Hohlkreuz entsteht oder Sie nach vorn rutschen.

Was ist der Unterschied zwischen statischer und dynamischer Lordosenstütze?

Eine statische Lordosenstütze bleibt in der gewählten Position. Eine dynamische oder adaptive Stütze bewegt sich teilweise mit dem Körper und soll den Kontakt auch bei einer veränderten Sitzposition oder beim Zurücklehnen aufrechterhalten.

Muss die Lordosenstütze im Tagesverlauf neu eingestellt werden?

Eine kleine Anpassung kann sinnvoll sein, wenn Sie den Neigungswinkel, die Arbeitsaufgabe oder die übrige Stuhleinstellung deutlich verändern. Nach einer passenden Grundeinstellung sollten jedoch keine ständigen großen Korrekturen erforderlich sein.

Kann eine Lordosenstütze bei Rückenschmerzen helfen?

Eine passende Einstellung kann den Sitzkomfort verbessern und haltungsbedingte Belastungen reduzieren. Sie behandelt jedoch nicht die medizinische Ursache von Rückenschmerzen. Bei anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden ist eine professionelle Abklärung sinnvoll.

Welcher HBADA Bürostuhl bietet die umfangreichste Anpassung?

Der HBADA X7 verwendet eine intelligente Lendenwirbelverfolgung, die auf Veränderungen der Sitzposition reagiert. Der HBADA E3 Pro bietet eine mechanische Drei-Zonen-Unterstützung mit Anpassungen für Höhe, Tiefe und seitlichen Kontakt. Die passende Lösung hängt davon ab, ob Sie eine automatische Reaktion oder eine detaillierte manuelle Einstellung bevorzugen.

Quellen und weiterführende Informationen

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Passen Sie den Winkel an Ihre Aufgabe und Ihr persönliches Empfinden an. Brauche ich einen speziellen Schreibtisch für ein ergonomisches Homeoffice? Nicht unbedingt. Ist Ihr Schreibtisch zu hoch, können Sie den Stuhl höher einstellen und eine stabile Fußstütze nutzen, statt sofort einen neuen Tisch zu kaufen. Welcher HBADA Bürostuhl eignet sich für das Homeoffice? Das hängt von Ihren Anforderungen ab. Die X7 Serie eignet sich für lange Arbeitstage, die E3 Pro Serie bietet eine tiefere Neigung und Fußstützenoptionen, während die E3 Air Serie eine praktische Wahl für den täglichen Einsatz sein kann. Wie oft sollte ich meine Sitzposition im Laufe des Tages verändern? Kleine Veränderungen sind sinnvoll. Wechseln Sie gelegentlich die Neigung, stehen Sie regelmäßig auf und prüfen Sie Ihre Position neu, wenn Sie zwischen Tippen und Videokonferenzen wechseln. MDPH-Zuschuss für einen ergonomischen Bürostuhl in Frankreich: Ratgeber 2026 MDPH-Zuschuss für einen ergonomischen Bürostuhl in Frankreich: Ratgeber 2026 Wenn eine Behinderung oder eine langfristige muskuloskelettale Erkrankung die Nutzung eines normalen Bürostuhls erschwert, kann in Frankreich finanzielle Unterstützung möglich sein. Je nach Situation kommen die MDPH und die Prestation de compensation du handicap (PCH) oder Programme zur Arbeitsplatzanpassung infrage. Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel betrifft Frankreich und ist keine Rechts-, Medizin- oder Finanzberatung. Anspruch, förderfähige Ausstattung und Erstattungsbetrag werden individuell geprüft. Bitte bestätigen Sie die aktuellen Regeln vor dem Kauf bei Ihrer zuständigen MDPH, Ihrem Arbeitgeber, Agefiph oder FIPHFP. Kurzantwort: Es gibt keinen offiziellen Einzelzuschuss mit dem Namen „MDPH-Ergonomiestuhl-Förderung“. Ein angepasster Stuhl kann jedoch als technische Hilfe im Rahmen der PCH geprüft werden, wenn er eine dokumentierte behinderungsbedingte Einschränkung ausgleicht. Für einen reinen Arbeitsplatzbedarf können Agefiph oder FIPHFP passender sein. Inhaltsverzeichnis Was bedeutet MDPH-Förderung? Wer kann anspruchsberechtigt sein? Wie hoch kann die Unterstützung sein? Wichtige Förderwege Benötigte Unterlagen Antrag Schritt für Schritt Häufige Fehler Geeigneten Stuhl auswählen Häufige Fragen Offizielle Quellen Was bedeutet MDPH-Förderung für einen ergonomischen Bürostuhl? MDPH steht für Maison départementale des personnes handicapées. Jede französische Region verfügt über eine MDPH, die Anträge entgegennimmt, den behinderungsbedingten Bedarf bewertet und mögliche Leistungen festlegt. „MDPH-Förderung für einen ergonomischen Bürostuhl“ ist keine offizielle Bezeichnung eines festen Zuschusses. Ein angepasster Stuhl kann unter Umständen als aide technique (technische Hilfe) im Rahmen der PCH bewertet werden. Eine allgemeine Vorliebe für mehr Komfort reicht normalerweise nicht aus. Wer kann anspruchsberechtigt sein? Eine ärztlich dokumentierte Behinderung oder Erkrankung verursacht eine relevante funktionelle Einschränkung. Das Sitzen, Arbeiten oder Halten einer geeigneten Sitzposition ist nachweislich erschwert. Die beantragten Funktionen stehen klar mit dieser Einschränkung in Verbindung. Eine geeignete medizinische, ergotherapeutische oder arbeitsmedizinische Empfehlung liegt vor. Die antragstellende Person lebt in Frankreich und wendet sich an die zuständige MDPH. Auch Alters- und Fristregeln der PCH gelten. Die MDPH sollte den Einzelfall prüfen. Wie hoch kann die Unterstützung sein? Nach der aktuellen französischen Behördeninformation gilt für technische Hilfen ein gemeinsamer Höchstbetrag von 3.200 € innerhalb von zehn Jahren. Das ist keine garantierte Erstattung für einen Stuhl. Die tatsächliche Entscheidung hängt von Ausstattung, Tarif, Unterlagen und persönlicher Situation ab. Für auf der LPPR gelistete Hilfen gelten je nach Fall bis zu 100 % beziehungsweise 80 % des anwendbaren Tarifs. Für nicht gelistete technische Hilfen gilt grundsätzlich ein Erstattungssatz von 75 % des förderfähigen Betrags innerhalb der geltenden Grenze. Die Einkommensgrenze und Berechnung können sich ändern. Prüfen Sie vor dem Antrag die aktuelle Behördeninformation. Wichtige Förderwege Förderweg Typischer Anwendungsfall Grundprinzip PCH über MDPH Behinderungsbedingte Einschränkung im Alltag Individuelle Prüfung als technische Hilfe. Agefiph Private Beschäftigung oder Selbstständigkeit Kann behinderungsbedingte Mehrkosten der Arbeitsplatzanpassung unterstützen. FIPHFP Öffentlicher Dienst Unterstützung für erforderliche Anpassungen des Arbeitsplatzes. Départementaler Ausgleichsfonds Verbleibende Kosten nach anderen Leistungen Abhängig von Département und Einzelfallentscheidung. Benötigte Unterlagen Aktuelles ärztliches Attest für den MDPH-Antrag Ausgefülltes und unterschriebenes MDPH-Formular Detailliertes Angebot mit Modell, Konfiguration, Funktionen und Preis Ergotherapeutische oder ergonomische Beurteilung, sofern vorhanden Nachweise zu Identität und Wohnsitz Bei Arbeitsplatzanträgen: Empfehlung der Arbeitsmedizin und Arbeitgeberangaben Die Unterlagen sollten die funktionelle Einschränkung und den konkreten Zusatznutzen der erforderlichen Einstellungen erklären – nicht nur den Wunsch nach „mehr Komfort“. Antrag Schritt für Schritt Besprechen Sie den funktionellen Bedarf mit Arzt, Ergotherapeut oder Betriebsarzt. Wählen Sie den passenden Förderweg: MDPH/PCH für behinderungsbedingte Alltagsbedarfe, Agefiph oder FIPHFP für arbeitsbezogene Anpassungen. Holen Sie eine fachliche Beurteilung und ein detailliertes Angebot ein. Reichen Sie Formular, Attest, Angebot und Nachweise vollständig ein. Kaufen Sie möglichst erst nach der Entscheidung, sofern das Programm eine vorherige Genehmigung verlangt. Prüfen Sie den schriftlichen Bescheid und beachten Sie die dort genannte Einspruchsfrist. Häufige Fehler Den Stuhl vor der Bewilligung kaufen. Nur allgemeine Marketingbegriffe wie „ergonomisch“ oder „smart“ nennen. Keine Verbindung zwischen Einschränkung und benötigter Einstellung erklären. Ein unvollständiges Angebot einreichen. Veraltete Formulare, Grenzwerte oder Förderbeträge verwenden. Geeigneten Stuhl auswählen Entscheidend ist nicht der Markenname, sondern ob die Ausstattung eine dokumentierte Einschränkung ausgleicht. Je nach Empfehlung können höhen- und tiefenverstellbare Sitzflächen, anpassbare Lordosenstütze, verstellbare Armlehnen, geeignete Sitzhöhe und sicher bedienbare Steuerungen relevant sein. Mehr über verstellbare ergonomische Bürostühle finden Sie bei HBADA DE. Die Produktdarstellung ersetzt keine medizinische oder behördliche Eignungsprüfung. Häufige Fragen Bezahlt die MDPH automatisch einen ergonomischen Bürostuhl? Nein. Der Bedarf, die Unterlagen und die konkrete Ausstattung werden individuell geprüft. Wie hoch ist die PCH-Grenze für technische Hilfen? Die aktuelle allgemeine Grenze für technische Hilfen liegt laut Behördeninformation bei 3.200 € über zehn Jahre; der tatsächliche Betrag kann niedriger sein. Kann Agefiph einen ergonomischen Stuhl unterstützen? Unter Umständen ja, wenn der Stuhl wegen einer Behinderung als Arbeitsplatzanpassung erforderlich ist. Die zuständige Stelle entscheidet im Einzelfall. Sollte ich vor dem Antrag kaufen? Normalerweise nicht, solange die zuständige Organisation keine vorherige Genehmigung bestätigt hat. Offizielle Quellen Service-Public.fr – PCH Mon Parcours Handicap – PCH-Beträge Agefiph – Arbeitsplatzanpassung FIPHFP – Arbeitsplatzanpassung Fazit: Eine Förderung ist möglich, aber nicht automatisch. Dokumentieren Sie zuerst den funktionellen Bedarf, wählen Sie den richtigen französischen Förderweg und holen Sie die Genehmigung möglichst vor dem Kauf ein. Lordosenstütze richtig einstellen: HBADA Ergonomie-Ratgeber Lordosenstütze richtig einstellen: HBADA Ergonomie-Ratgeber Aktualisiert im August 2026 Eine richtig eingestellte Lordosenstütze sollte die natürliche Wölbung des unteren Rückens unterstützen. Bei vielen Menschen liegt dieser Bereich etwas oberhalb der Gürtellinie. Beginnen Sie mit einer sanften Unterstützung, setzen Sie sich vollständig an die Rückenlehne und verändern Sie Höhe, Tiefe oder Widerstand, bis ein breiter, angenehmer Kontakt entsteht, ohne den Körper nach vorne zu drücken. Eine verstellbare Lordosenstütze kann dazu beitragen, dass ein ergonomischer Bürostuhl besser zur Körpergröße, Sitzhaltung und Arbeitsposition passt. Die stärkste Einstellung ist jedoch nicht automatisch die beste. Ziel ist eine angenehme Unterstützung, die natürliche Haltungswechsel weiterhin zulässt. Schnelleinstellung: Stellen Sie zuerst Sitzhöhe und Sitztiefe ein. Setzen Sie sich vollständig an die Rückenlehne, stellen Sie beide Füße sicher auf den Boden und positionieren Sie die Lordosenstütze in der natürlichen Wölbung des unteren Rückens. Beginnen Sie mit niedriger oder mittlerer Stärke und erhöhen Sie diese nur bei Bedarf. Inhaltsverzeichnis Was ist eine Lordosenstütze? Wo sollte die Lordosenstütze sitzen? Lordosenstütze Schritt für Schritt einstellen Höhe, Tiefe und Widerstand einstellen Anzeichen einer falschen Einstellung Dynamische und feste Lordosenstütze im Vergleich Lordosenstützen der HBADA Bürostühle Checkliste zur richtigen Einstellung Häufig gestellte Fragen Quellen Was ist eine Lordosenstütze? Die Lordosenstütze – auch Lendenwirbelstütze genannt – ist der Bereich einer Bürostuhl-Rückenlehne, der den unteren Rücken berührt. Sie soll die Rückenlehne besser an die natürliche nach innen gerichtete Wölbung der Lendenwirbelsäule anpassen. Die deutsche ASR A6 zur Bildschirmarbeit sieht vor, dass Arbeitsstühle eine ergonomisch günstige und an die jeweilige Person angepasste Arbeitshaltung unterstützen. Rückenlehne, Sitzhöhe und weitere Komponenten müssen dabei als zusammenhängendes System betrachtet werden. Je nach Bürostuhl kann die Lordosenstütze folgende Einstellmöglichkeiten besitzen: Höhenverstellung: Bestimmt, an welcher Stelle des unteren Rückens die Stütze anliegt. Tiefenverstellung: Regelt, wie weit sich die Unterstützung in Richtung Rücken wölbt. Widerstands- oder Härteeinstellung: Bestimmt, wie stark die Stütze auf den Rücken reagiert. Flexible Unterstützungszonen: Verteilen den Kontakt über den mittleren und seitlichen Bereich des unteren Rückens. Automatische Lendenwirbelverfolgung: Passt die Unterstützung an Veränderungen der Sitzhaltung oder Druckverteilung an. Die Lordosenstütze sollte nicht isoliert eingestellt werden. Sitzhöhe, Sitztiefe, Neigungswinkel, Armlehnen und Schreibtischhöhe beeinflussen gemeinsam, wie der Rücken die Rückenlehne berührt. Die unterschiedlichen Einstellbereiche und Unterstützungssysteme finden Sie in der Kollektion ergonomische Bürostühle mit Lordosenstütze. Wo sollte die Lordosenstütze sitzen? Die Lordosenstütze sollte normalerweise die natürliche Wölbung des unteren Rückens unterstützen – ungefähr im Bereich etwas oberhalb des Beckens beziehungsweise der Gürtellinie. Sie sollte nicht direkt gegen das Steißbein drücken und nicht so hoch sitzen, dass sie den mittleren Rücken oder die unteren Rippen belastet. Die genaue Position unterscheidet sich, da Menschen verschiedene Körpergrößen, Rumpflängen und Wirbelsäulenformen haben. Verwenden Sie deshalb folgenden Praxistest: Setzen Sie sich vollständig an die Rückenlehne. Lassen Sie die Schultern locker. Stellen Sie beide Füße auf den Boden oder eine geeignete Fußstütze. Finden Sie die natürliche nach innen gerichtete Wölbung oberhalb des Beckens. Richten Sie die Mitte der Lordosenstütze auf diesen Bereich aus. Prüfen Sie, ob der Kontakt breit und gleichmäßig statt punktuell wirkt. Drückt die Stütze nur auf eine kleine Stelle oder zwingt sie den Körper von der Rückenlehne weg, sollten Höhe, Tiefe oder Widerstand reduziert beziehungsweise neu eingestellt werden. Lordosenstütze am Bürostuhl richtig einstellen Schritt 1: Sitzhöhe einstellen Stellen Sie den Bürostuhl so ein, dass beide Füße sicher auf dem Boden stehen. Die Knie sollten sich ungefähr auf Höhe der Hüften oder leicht darunter befinden. Falls der zum Schreibtisch passende Sitz zu hoch für sicheren Bodenkontakt ist, verwenden Sie eine geeignete Fußstütze. Stellen Sie die Lordosenstütze nicht endgültig ein, bevor die richtige Sitzhöhe gefunden wurde. Eine spätere Höhenverstellung verändert häufig den Kontaktpunkt zwischen Rücken und Rückenlehne. Schritt 2: Sitztiefe einstellen Setzen Sie sich vollständig nach hinten. Die Sitzfläche sollte die Oberschenkel unterstützen, ohne starken Druck in den Kniekehlen zu erzeugen. Ist die Sitzfläche zu tief, rutscht man häufig nach vorne und verliert den Kontakt zur Lordosenstütze. Ist sie zu kurz, werden die Oberschenkel möglicherweise nicht ausreichend unterstützt. Schritt 3: Arbeitsposition der Rückenlehne wählen Beginnen Sie mit einer aufrechten oder leicht zurückgelehnten Position. Tastatur, Maus und Bildschirm sollten erreichbar bleiben, ohne dass Sie den Oberkörper dauerhaft nach vorne bewegen müssen. Die Rückenlehne sollte genügend Unterstützung bieten, gleichzeitig aber natürliche Bewegungen und gelegentliche Haltungswechsel ermöglichen. Schritt 4: Lordosenstütze positionieren Verschieben Sie die Stütze nach oben oder unten, bis sie die natürliche Wölbung des unteren Rückens ausfüllt. Nehmen Sie kleine Anpassungen vor und prüfen Sie jede Position, statt direkt von der niedrigsten zur höchsten Einstellung zu wechseln. Schritt 5: Mit geringer Tiefe oder Stärke beginnen Beginnen Sie mit einer niedrigen oder mittleren Einstellung. Erhöhen Sie Tiefe oder Widerstand schrittweise, bis ein angenehmer Kontakt zum unteren Rücken besteht. Die Stütze sollte den Rücken nicht in eine übertriebene Wölbung zwingen und das Becken nicht an die vordere Sitzkante drücken. Schritt 6: Einstellung 10 bis 15 Minuten testen Nutzen Sie den Stuhl beim Tippen, Lesen und leichten Zurücklehnen. Prüfen Sie, ob die Einstellung auch bei kleinen Haltungsänderungen angenehm bleibt. Stellen Sie sich dabei folgende Fragen: Kann ich vollständig an der Rückenlehne sitzen? Bleibt die Stütze in Kontakt mit dem unteren Rücken? Ist der Druck über einen breiten Bereich verteilt? Werde ich zur vorderen Sitzkante geschoben? Erreiche ich die Tastatur, ohne mich nach vorne zu beugen? Kann ich meine Haltung verändern, ohne die Unterstützung vollständig zu verlieren? Wird die Lordosenstütze störend oder unangenehm, reduzieren Sie ihre Stärke oder verändern Sie ihre Höhe geringfügig. Höhe, Tiefe und Widerstand richtig einstellen Einstellung Wirkung Empfohlener Ausgangspunkt Häufiger Fehler Höhe Bestimmt die vertikale Kontaktposition Natürliche Wölbung oberhalb des Beckens Stütze direkt am Steißbein oder zu hoch am Rücken positionieren Tiefe Bestimmt, wie weit die Stütze zum Rücken ragt Sanfter, breit verteilter Kontakt Maximale Tiefe automatisch für die beste Einstellung halten Widerstand Bestimmt, wie stark die Stütze auf den Körper reagiert Ausreichender Kontakt bei kleinen Bewegungen So hohe Stärke wählen, dass natürliche Bewegung verhindert wird Neigungswinkel Verändert Oberkörperwinkel und Druck auf die Rückenlehne Stabile Arbeitsposition in passender Entfernung zum Tisch Weit zurückgelehnt sitzen und gleichzeitig zur Tastatur greifen Sitztiefe Bestimmt Oberschenkelunterstützung und Abstand zur Rückenlehne Vollständig hinten sitzen, ohne Druck in den Kniekehlen So tief einstellen, dass der Körper nach vorne rutscht Anzeichen einer falsch eingestellten Lordosenstütze Die Lordosenstütze könnte zu hoch sein, wenn: der Druck im mittleren Rücken konzentriert ist, die Stütze die unteren Rippen statt der Lendenwirbelsäule berührt, der Bereich direkt oberhalb des Beckens weiterhin ohne Kontakt bleibt, Sie auf der Sitzfläche nach vorne rutschen. Die Lordosenstütze könnte zu tief sitzen, wenn: sie gegen Steißbein oder Beckenkante drückt, im höheren Bereich des unteren Rückens weiterhin ein großer Zwischenraum bleibt, der Druck sehr nah an der Sitzfläche entsteht, Sie nicht bequem vollständig an der Rückenlehne sitzen können. Die Unterstützung könnte zu stark sein, wenn: das Becken nach vorne geschoben wird, ein harter, punktueller Druck entsteht, der untere Rücken in eine übertriebene Wölbung gedrückt wird, Sie die Schultern als Ausgleich nach vorne runden, Sie die Rückenlehne unbewusst vermeiden. Merksatz: Mehr Druck bedeutet nicht automatisch bessere ergonomische Unterstützung. Wenn die Stütze den Körper nach vorne drückt, reduzieren Sie Tiefe oder Widerstand und kontrollieren Sie zusätzlich die Sitztiefe. Dynamische und feste Lordosenstütze: Was ist der Unterschied? Ob eine feste, manuell verstellbare oder dynamische Lordosenstütze besser passt, hängt davon ab, wie häufig Sie Ihre Sitzposition verändern und wie viel manuelle Einstellung Sie bevorzugen. Ihr Browser unterstützt das Videoelement nicht. Art der Unterstützung Funktionsweise Möglicher Vorteil Darauf sollten Sie achten Feste Lordosenstütze Bleibt in einer gleichbleibenden Position und Stärke Einfache und gleichmäßige Unterstützung Ob die feste Position zur eigenen Körpergröße passt Manuell verstellbare Lordosenstütze Höhe, Tiefe oder Stärke können eingestellt werden Anpassung an unterschiedliche Körpermaße Ob der Einstellbereich ausreichend groß ist Dynamische Lordosenstütze Bewegt oder verformt sich bei Haltungsänderungen Kann den Kontakt bei unterschiedlichen Sitzpositionen halten Ob sich die Bewegung unterstützend statt störend anfühlt Motorisierte Lendenwirbelverfolgung Reagiert mithilfe angetriebener Komponenten auf Haltung und Druck Reduziert wiederholte manuelle Nachjustierung Grundeinstellung, Intensität und Stromversorgung Eine feste Unterstützung kann sich für Personen eignen, die ein gleichmäßiges Sitzgefühl bevorzugen. Dynamische oder motorisierte Systeme können sinnvoll sein, wenn regelmäßig zwischen konzentriertem Arbeiten und zurückgelehntem Sitzen gewechselt wird. Keines dieser Systeme ist automatisch für jeden Menschen besser. Körpermaße, Sitzgewohnheiten und Einstellbereich des Stuhls bleiben entscheidend. HBADA Bürostühle mit verstellbarer Lordosenstütze HBADA E3 Pro ergonomischer Bürostuhl Der HBADA E3 Pro besitzt ein elastisches Drei-Zonen-System für den unteren Rücken. Der mittlere Bereich unterstützt die Zone entlang der Wirbelsäule, während flexible Seitenelemente einen breiteren Kontakt bei unterschiedlichen Sitzpositionen ermöglichen sollen. Empfohlene Reihenfolge zur Einstellung des E3 Pro: Sitzhöhe einstellen. Sitztiefe so wählen, dass Sie vollständig an der Rückenlehne sitzen können. Lordosenstütze in der natürlichen Wölbung des unteren Rückens positionieren. Mit mittlerer Stärke beginnen. Widerstand der Rückenlehne einstellen. Einstellung bei aufrechter und leicht zurückgelehnter Haltung testen. Drückt die Stütze den Körper von der Rückenlehne weg, reduzieren Sie ihre Stärke oder prüfen Sie erneut die Sitztiefe. HBADA X7 Smart ergonomischer Bürostuhl Der HBADA X7 Smart verwendet eine motorisierte Lendenwirbelverfolgung, die auf Veränderungen der Haltung und Druckverteilung reagieren soll. Auch ein automatisch reagierendes System benötigt zunächst eine passende Grundeinstellung: Sitzhöhe korrekt einstellen. Sitztiefe an die Oberschenkellänge anpassen. Vollständig an der Rückenlehne sitzen. Mit niedriger Unterstützungsstärke beginnen. Stärke nur bei Bedarf schrittweise erhöhen. System in aufrechter und zurückgelehnter Position testen. Die automatische Verfolgung sollte den Haltungswechsel begleiten, ohne den unteren Rücken in eine starre Form zu zwingen. E3 Pro oder X7: Welches System passt besser? E3 Pro: geeignet für Personen, die eine mechanisch adaptive Drei-Zonen-Unterstützung und umfangreiche manuelle Einstellungen bevorzugen. X7 Smart: geeignet für Personen, die eine motorisierte Lendenwirbelverfolgung und intelligente Komfortfunktionen bevorzugen. Ausstattung, Bedienung und verfügbare Konfigurationen können sich unterscheiden. Prüfen Sie deshalb vor der Einstellung die aktuelle Produktseite und die mitgelieferte Bedienungsanleitung. Checkliste zur Einstellung der Lordosenstütze Meine Füße stehen sicher auf dem Boden oder einer Fußstütze. Meine Oberschenkel liegen angenehm auf der Sitzfläche. Ich kann vollständig an der Rückenlehne sitzen. Die Stütze berührt die natürliche Wölbung des unteren Rückens. Die Stütze drückt nicht gegen das Steißbein. Ich werde nicht zur vorderen Sitzkante geschoben. Es entsteht kein harter, punktueller Druck. Meine Schultern bleiben entspannt. Ich erreiche Tastatur und Maus ohne Vorbeugen. Ich kann meine Haltung verändern und bleibe dabei unterstützt. Wenn mehrere Punkte nicht erfüllt sind, stellen Sie den gesamten Bürostuhl neu ein, statt ausschließlich die Stärke der Lordosenstütze zu erhöhen. Die BAuA empfiehlt bei Bildschirmarbeit regelmäßige Haltungswechsel und eine Kombination aus Sitzen, Stehen und Bewegung. Auch ein hochwertiger Bürostuhl ersetzt keine Bewegung und keinen passend eingerichteten Arbeitsplatz. Fazit: Die Lordosenstütze muss zur Person passen Die richtige Einstellung beginnt beim gesamten Bürostuhl. Stellen Sie zuerst Sitzhöhe und Sitztiefe ein. Positionieren Sie anschließend die Lordosenstütze in der natürlichen Wölbung des unteren Rückens und verwenden Sie nur so viel Tiefe oder Widerstand, wie für einen angenehmen Kontakt erforderlich ist. Die beste Lordosenstütze ist nicht die stärkste. Entscheidend ist eine Einstellung, bei der der Rücken breit unterstützt wird, Sie vollständig an der Rückenlehne sitzen können und natürliche Haltungswechsel weiterhin möglich bleiben. Weitere Unterschiede zwischen mechanischer und intelligenter Rückenunterstützung finden Sie im Vergleich HBADA E3 versus X7. Häufig gestellte Fragen zur Lordosenstütze Wo sollte die Lordosenstütze am Bürostuhl sitzen? Sie sollte normalerweise in der natürlichen Wölbung des unteren Rückens sitzen, etwas oberhalb des Beckens beziehungsweise der Gürtellinie. Sie sollte weder direkt gegen das Steißbein noch gegen die unteren Rippen drücken. Wie stellt man die Lordosenstütze richtig ein? Stellen Sie zuerst Sitzhöhe und Sitztiefe ein. Setzen Sie sich vollständig an die Rückenlehne, positionieren Sie die Stütze im unteren Rücken und beginnen Sie mit geringer Tiefe oder Stärke. Erhöhen Sie diese nur schrittweise. Sollte sich eine Lordosenstütze fest anfühlen? Sie sollte spürbar, aber nicht übermäßig hart sein. Eine passende Einstellung erzeugt einen breiten Kontakt, ohne den Körper nach vorne zu drücken oder einen schmerzhaften Druckpunkt zu verursachen. Kann die Lordosenstütze zu hoch eingestellt sein? Ja. Sitzt sie zu hoch, kann sie gegen den mittleren Rücken oder die unteren Rippen drücken, während der Bereich direkt oberhalb des Beckens weiterhin ohne Unterstützung bleibt. Kann die Lordosenstütze zu tief eingestellt sein? Ja. Sie sitzt wahrscheinlich zu tief, wenn sie gegen das Steißbein oder die obere Beckenkante drückt, statt die natürliche Wölbung des unteren Rückens auszufüllen. Kann eine Lordosenstütze zu stark sein? Ja. Zu große Tiefe oder zu hoher Widerstand können das Becken nach vorne schieben, die Wölbung des Rückens übertreiben oder dazu führen, dass die Rückenlehne nicht mehr genutzt wird. Sollte die Lordosenstütze den Rücken nach vorne drücken? Nein. Sie soll den Zwischenraum hinter dem unteren Rücken ausfüllen, ohne Oberkörper oder Becken zur vorderen Sitzkante zu bewegen. Was ist eine dynamische Lordosenstütze? Eine dynamische Lordosenstütze bewegt oder verformt sich bei Haltungsänderungen. Dadurch soll sie den Kontakt zum unteren Rücken bei mehreren Sitzpositionen aufrechterhalten. Was bedeutet automatische Lendenwirbelverfolgung? Eine automatische Lendenwirbelverfolgung nutzt angetriebene Komponenten, um auf Veränderungen der Haltung oder Druckverteilung zu reagieren. Trotzdem muss der Bürostuhl zunächst passend zur Person eingestellt werden. Benötigt jeder Mensch eine Lordosenstütze? Viele Personen empfinden eine Rückenlehne, die der natürlichen Wölbung des unteren Rückens folgt, als angenehm. Die bevorzugte Stärke und Form unterscheiden sich jedoch. Die Unterstützung sollte zur Person passen und keine starre Sitzhaltung erzwingen. Kann ein ergonomischer Bürostuhl chronische Rückenschmerzen behandeln? Nein. Ein Bürostuhl ist keine Behandlung für chronische Rückenschmerzen. Eine passende Einstellung kann eine angenehmere Sitzposition unterstützen, aber keine Erkrankung diagnostizieren, verhindern oder heilen. Anhaltende Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Schwäche sollten medizinisch abgeklärt werden. Welcher HBADA Bürostuhl besitzt eine automatische Lordosenstütze? Der HBADA X7 Smart verwendet eine motorisierte Lendenwirbelverfolgung. Der E3 Pro besitzt dagegen ein mechanisch adaptives elastisches Drei-Zonen-System. Wie oft sollte die Einstellung kontrolliert werden? Prüfen Sie die Einstellung erneut, wenn eine andere Person den Stuhl benutzt, Sitzhöhe oder Sitztiefe verändert wurden oder häufig zwischen aufrechter und stark zurückgelehnter Haltung gewechselt wird. Quellen und weiterführende Informationen BAuA: ASR A6 Bildschirmarbeit BAuA: Moderne Bildschirmarbeit und Steh-Sitz-Dynamik DGUV/IFA: Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung Dieser Ratgeber enthält allgemeine Informationen zur ergonomischen Einstellung eines Bildschirmarbeitsplatzes und stellt keine medizinische Beratung dar. HBADA Bürostühle sind keine Medizinprodukte. Produktfunktionen, Konfigurationen und Verfügbarkeit können sich ändern. Prüfen Sie die aktuellen Angaben auf der jeweiligen Produktseite und in der Bedienungsanleitung.